Donnerstag, 13. Dezember 2012

Gyros(40) mit Zaziki (41) und Bratkartoffeln und Zitronencreme(42)

Heute koche ich für ca. 15 AltenheimbewohnerInnen im Haus Auengarten in Atzbach 
Gyros(40) mit Zaziki (41) und Bratkartoffeln und Zitronencreme(42).
Mitkocherinnen sind meine Mutter, Carmen (Präsenzkraft) und wenn sie Zeit hat, Frau Gründler (Hauswirtschaftsleiterin).


So, ich habe mich gut vorbereitet und einen Ablaufplan geschrieben, wie ich anfangen werde und über die einzelnen Schritte. 

Ich habe von 9:30 bis 12:00 Uhr Zeit für die Kocherei. Meine Tasche ist gepackt mit Sojaschnetzel, Sojajoghurt, Sojamilch, Gewürzen, Kleinkram und natürlich dem Kochbuch von Jérôme.

Cat ist nicht dabei, die macht ihren Übungsleiterinnenschein für Sport und kann kurz vor Schluss nicht schwänzen. Aber ich habe ja Carmen an meiner Seite oder umgedreht.


Ich bin da und begrüße erst mal meine Mutter und dann die anderen Bewohnerinnen. Ich packe aus, ziehe mir eine Schürze an und wasche mir gründlich die Hände. Meine Mutter macht das gleiche.

Ah, da ist ja Carmen und um die Ecke kommt Frau Gründler. 


Ich freue mich.
 

 


Los geht´s!!!!!!!!!!!







 Als erstes überbrühe ich die Sojaschnetzel für das Gyros. 

 (Hier schon das marinierte Gyros.)




 


Dann koche ich die Sojamilch für die Nachspeise. 
Gut, dass Carmen ihre elektrische Zitronenpresse da hat. 

Mengen von Zitronen werden entsaftet.

 (Hier schon die fertige Zitronencreme.)




Meine Mutter fängt schon mal an Zwiebeln und Knoblauch zu schälen.


 Die Pellkartoffeln sind schon auf dem Herd am Kochen. Sojasahne schlagen, alles runterrühren, kalt stellen. Zwiebeln und Knoblauch schneiden, Schnetzel ausdrücken, marinieren, kalt stellen,

 Luft holen, mal ein Foto schießen.


 
 Mutter pellt 4 kg Kartoffeln.
 Gurken schälen, raspeln, salzen, Soße herstellen, ausgedrückte Gurkenraspeln dazugeben. Gut würzen, kühlen.


Gut, dass Carmen Großküchenerfahrung hat. Sie schlägt vor, die Bratkartoffeln im Ofen zu braten, denn wir brauchen mindestens 2 Pfannen für das Gyros.

Carmen hilft jetzt mit, die Kartoffeln in Scheiben zu schneiden. Wir würzen und ab in den Ofen.
 
Jetze (berlinerisch) Gyros braten; die eine Pfanne setzt an, egal, da müssen wir durch. 


Irgendwie ist dann alles fertig, denn um Punkt 12 wird gegessen. Da gibt es sonst Aufstand. 

Tische decken, Bratkartoffeln noch ein wenig salzen, Zaziki abschmecken, Teller fertig machen, sevieren, jaahh, geschafft.




Frau Gründler, die Hauswirtschaftsleitung, die heute die beratende Rolle hat, kommt noch dazu und Gertrud, die hier ehrenamtlich arbeitet, möchte auch das vegane Essen probieren.
 Wir essen und erste Meinungen werden geäußert:
„Schmeckt vorzüglich, ein tolles Essen, gute Qualität; es schmeckt hervorragend, gut gewürzt; war das kein Fleisch?, die griechische Küche muss unbedingt erhalten bleiben,…

Nur Gutes wird gesagt.



 Jetzt die Zitronencreme noch ein bisschen verzieren und servieren. Die schmeckt fruchtig und lecker.


Zufrieden gehen die Bewohnerinnen in die Mittagsruhe und ich gehe zufrieden nach Hause. 


Vielen Dank an mein Mutter, die die viele Schnippelarbeit übernommen hat, an Frau Gründler, die mich hier kochen lässt und meinen Kochfähigkeiten vertraut (sie bekäme es ab, wenn es nicht schmeckt) und an Carmen, meiner Lieblingspräsenzkraft mit Herz und Knurre.




Schon wieder wurden 3 sehr gelungene Rezepte von meinem Lieblingskoch Jérôme erfolgreich nachgekocht.

Kommentare:

Mary hat gesagt…

Liebe Jutta,

ich finde es einfach nur toll, zu sehen, mit wie viel Herzblut du kochst & damit anderen auch noch eine Freude machst! An dir sollten sich viele, viele Menschen ein Beispiel nehmen!
Sicherlich hast du den BewohnerInnen des Altenheims eine riesige Freude gemacht.
Liebe Grüße,
Mary

Jutta Bepperling-Krüger hat gesagt…

Liebe Mary, vielen Dank für deine lieben Worte. Ich bin immer wieder überrascht, dass veganes Essen doch so gut ankommt. Und ich koche einfach zu gerne mit und für andere_n.
Beste Grüße,Jutta

Anonym hat gesagt…

Liebe Jutta,

ich kann mich Mary nur anschließen. Toll, was Du auf die Beine stellst!! Deine Berichte darüber lese ich sehr gerne da spürt man Deine Freude am Kochen so richtig. Danke, dass Du Dir die Mühe machst und uns über Deinen Blog auch daran teilhaben lässt.

Liebe Grüße
Barbara

Jutta Bepperling-Krüger hat gesagt…

Liebe Barbara, das vegane kochen bereitet mir am meisten Spaß; es ist das kreativte kochen und gib so viel positives, weil ich es mache und das nur über das Essen. Und das bloggen mache ich dann so geren, da ich jetzt weiß, das es doch einige lesen. Liebe Grüße zurück, Jutta

Gabriele-Maria Trumme hat gesagt…

Das war ja eine super leckere Sache!!! Ich koche auch gerne mit Sojaschnetzel und Sojagranulat...nur bei mir ist das oft so schwammig...was mache ich falsch?

Bratkartoffeln aus dem Ofen finde ich auch gut...wie habt ihr das genau gemacht?

Vielen herzlichen Dank!

Jutta Bepperling-Krüger hat gesagt…

Hey, das Trockenprodukt Soja sollte sehr stark ausgepresst werden; in dem Fall lege ich die Schnetzel zwischen 2 Brettchen; beim Granulat gebe ich diese in ein Sieb und drücke sie mit dem Kartoffelstampfer aus. Aus Pellkartoffeln haben wir Bratkartoffeln gemacht, die dann mit Zwiebeln, Öl und Gewürzen im Ofen gebräunt wurden. Im Rezeptteil gibt es auch die Famerinnenkartoffeln, vielleicht auch interessant. Lieber Gruß, Jutta